60er Jahre Frisuren

Die 60er Jahre Frisuren waren schon recht revolutionär. Sie spiegelten stark den aufkommenden materiellen Zeitgeist wider. Viele hatten in den 60er Jahren den Drang sich durch Äußerlichkeiten selbstdarzustellen.

Dabei gab es schon einige kuriose Frisuren in den 60er Jahren. Hierzu gehört auch der Beehive. Um diese Frisur zu erhalten muss man am Kopf einen großen Pferdeschwanz binden. Im Anschluss wird der obere Teil darüber gekämmt. Etwas Geduld und handwerkliches Können benötigt man schon um diese Frisur zu formen. Eine Unmenge an Haarspray muss hier auch zum Einsatz kommen. Diese Damenfrisur nennt sich so, weil sie von ihrem Aussehen her einem Bienenkorb ähnelt. Bezeichnet wurde die Frisur aber auch häufig als B-52. Und zwar wegen einer gewissen Ähnlichkeit zur bauchigen Nase des Boeing B-52-Stratofortress-Bombers. Dabei ist die Beehive-Frisur eine Frisur, die schon Ende der 50er Jahre entstand. Doch der Höhepunkt der Beliebtheit dieser Frisur liegt nun einmal in den 60er Jahren. Doch schon Ende dieses Jahrzehnts wurde der Beehive unmodern. Im Jahr 2007 wurde die Öffentlichkeit erstmals wieder auf diese Frisur aufmerksam und erlebte ein Revival. Ausgelöst wurde dieses durch die 2011 verstorbene Soul-Sängerin Amy Whinehouse. Die Frisur war bis zum Schluss ihr Markenzeichen.

Hippi-Perücke im 60er Jahre Style

Hippi-Perücke im 60er Jahre Style

Die Hippies bzw. “Blumenkinder” indes trugen in den 60er Jahren ihre Haare lang und offen, glatt gekämmt. Dazu großgemusterte und bunte Stirnbänder.

Doch auch der Doris Day Style lag bei den Damen im Trend was die 60er Jahre Frisuren angeht. Es handelt sich hierbei um eine abgewandelte Form des Bobs.

Und bei den Männerfrisuren gab es auch in den 60er Jahren einige Veränderungen. Verantwortlich dafür waren die Beatles und ihre Pilzköpfe. Doch auch längere Haare, krause Wellen und Locken versuchten die Damenwelt zu entzückten.